• Mü1

    Mü1 "Vogel Roch"

  • Mü2

    Mü2 "Münchner Kindl"

  • Mü3

    Mü3 "Kakadu"

  • Mü4

    Mü4

  • Mü5

    Mü5 "Wastl"

  • Mü6

    Mü6

  • Mü7

    Mü7

  • Mü8

    Mü8

  • Mü9

    Mü9

  • Mü10

    Mü10 "Milan"

  • Mü11

    Mü11

  • Mü12

    Mü12

  • Mü13

    Mü13 "Merlin"

  • Mü14

    Mü14

  • Mü15

    Mü15

  • Mü16

    Mü16

  • Mü17

    Mü17 "Merle"

  • Mü18

    Mü18 "Meßkrähe"

  • Mü19

    Mü19

  • Mü20

    Mü20

  • Mü21

    Mü21

  • DM1 bis DM4

    DM1 bis DM4

  • Mü22a

    Mü22a

  • Mü22b

    Mü22b

  • Mü23

    Mü23 "Saurier"

  • Mü24

    Mü24 "Milan II"

  • Mü 25

    Mü 25

  • Mü 26

    Mü 26

  • Mü 27

    Mü 27

  • Mü 28

    Mü 28

  • Mü 29

    Mü 29

DM1 bis DM4

Die DM-Serie (geplant in Versionen von 1 bis 4) war ein Gemeinschaftsprojekt der Akaflieg Darmstadt und München. Sie ist eines der spannendsten Projekte der Akaflieg. Bei der Planung der DM-Serie wurden Grenzen überschritten, die den Entwicklungsmöglichkeiten einer Akaflieg und der Luftfahrt allgemein gesetzt waren. So hatte beispielsweise die DM4 eine geplante Fläche von 70m² und sollte Geschwindigkeiten von mehr als 10.000 km/h erreichen. (Diese Werte sind heute unrealistisch, erschienen damals aber als durchaus erreichbar.)

Für das Überschalljäger-Projekt P13a des Konstrukteurs Dr. Alexander Lippisch sollte die Akaflieg Darmstadt ein triebwerkloses 1:1-Modell bauen. Als die Werkstatt der Akaflieg Darmstadt im September 1944 ausgebombt wurde, zog die Gruppe samt Projekt D33 in die Werkstatt der Akaflieg München in Prien am Chiemsee um und kooperierte mit den Münchnern. Aus dem Projekt D33 wurde DM1. Hauptbeteiligte waren die Darmstädter Wolfgang Heinemann und Hans Zacher sowie die Münchner Klaus Metzner und Hermann Nenninger.

 

Die antriebslose DM1 war als einsitziges Delta-Versuchsflugzeug aus Holz, Sperrholz und Stahlrohr geplant. Sie sollte im Huckepackschlepp mit Dreipunktfesselung durch eine Motormaschine auf Höhe geschleppt und ausgeklinkt werden, um dann im Bahnneigungsflug hohe Geschwindigkeiten zu erreichen.

 

Nach dem Einmarsch von US-Truppen in Prien im Mai 1945 wurden die Arbeiten an der DM1 im Auftrag der US-Militärregierung weitergeführt. Sogar der Kommandierende General der 7.US-Armee, Patton, und der Atlantik-Flieger Charles Lindbergh besuchten Prien, um das Projekt zu sehen. Anfang November war die DM1 fertiggestellt und wurde von den US-Truppen in einer Holzkiste nach Langley Field im US-Bundesstaat Virginia verschifft. Im dortigen Windkanal untersuchte die NACA (National Advisory Committee for Aeronautics, Vorläufer der heutigen NASA) das Strömungsverhalten der DM1. Der Delta-Segler wurde mehrfach umgebaut und diente schließlich als Ausgangsmodell späterer US-Deltaprojekte wie der Convair XF-92A.

 

Als erstes vollständig gebautes Delta-Flugzeug sollte die DM1 Anfang 1950 im National Air and Space Museum der Smithsonian Institution in Washington, D.C. ausgestellt werden. Die DM-1 kann heute (Stand 2012) im Steven F. Udvar-Hazy Center in der Nähe von Washington D.C. besichtigt werden.

  DM-1 DM-2 DM-3 DM-4
Spannweite (m) 6,00 8,25 8,25 -
Länge (m) 6,32 8,94 8,94 -
Höhe (m) 3,25 4,12 4,12 -
Besatzung 1 Pilot sitzend 1 Pilot liegend 1 Pilot liegend -
Verwendungszweck Versuchsflugzeug

Überschall-

Versuchsflugzeug

DM-2 mit

Druckkabine

Triebwerkserprobung
Steiggeschw. (km/h) - 500 - -
Höchstgeschw. (km/h) 560 6.000 10.000 -
Landegeschw. (km/h) 72 85 - -
Gleitzahl 7 - - -
Triebwerk  

Walther

Raketen-

triebwerk

Walther

C-Raketen-

Triebwerk

Walther

C-Raketen-

Triebwerk

Leergewicht (kg) 375 - - 2.500 ohne Triebwerk
Fluggewicht (kg) 460 11.500 - -
Baustoffe Holz, Stahlrohr Holz, Metall Holz, Metall -
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