• Mü1

    Mü1 "Vogel Roch"

  • Mü2

    Mü2 "Münchner Kindl"

  • Mü3

    Mü3 "Kakadu"

  • Mü4

    Mü4

  • Mü5

    Mü5 "Wastl"

  • Mü6

    Mü6

  • Mü7

    Mü7

  • Mü8

    Mü8

  • Mü9

    Mü9

  • Mü10

    Mü10 "Milan"

  • Mü11

    Mü11

  • Mü12

    Mü12

  • Mü13

    Mü13 "Merlin"

  • Mü14

    Mü14

  • Mü15

    Mü15

  • Mü16

    Mü16

  • Mü17

    Mü17 "Merle"

  • Mü18

    Mü18 "Meßkrähe"

  • Mü19

    Mü19

  • Mü20

    Mü20

  • Mü21

    Mü21

  • DM1 bis DM4

    DM1 bis DM4

  • Mü22a

    Mü22a

  • Mü22b

    Mü22b

  • Mü23

    Mü23 "Saurier"

  • Mü24

    Mü24 "Milan II"

  • Mü 25

    Mü 25

  • Mü 26

    Mü 26

  • Mü 27

    Mü 27

  • Mü 28

    Mü 28

  • Mü 29

    Mü 29

Mü10 "Milan"

Der 'Milan' ist eines der erfolgreichsten Segelflugzeuge, das die Akaflieg in ihrer Geschichte gebaut hat. Die Konstruktion dieses Doppelsitzers stammt von Dipl.-Ing. Egon Scheibe. Der 'Milan' ist das erste Flugzeug, bei dem ein Stahlrohr-Rumpf erfogreich eingesetzt wurde. Es begründet die sog. 'Münchner Schule'.

Das Mü-Profil der Tragflächen in Holzbauweise hatte die Akaflieg selbst entwickelt. Es bewährte sich besonders gut im Langsamflug, also beim Thermikkreisen. Als Höchstgeschwindigkeit sind im Prüfschein (irrtümlich) 290 km/h angegeben. Der hintere Pilotensitz der Mü10 wurde durch eine kleine Schwenktür unter der linken Fläche bestiegen. (Diese Tür wurde oft auch als Abstiegshilfe eingesetzt.) Doppelsitzig lag das geringste Sinken bei 0,7 m/s (einsitzig 0,65 m/s). Im Archiv der Akaflieg München ist noch eine ausführliche Baubeschreibung für den ‘Milan’ von Egon Scheibe erhalten. Daraus ist ersichtlich, daß bei der Konstruktion vor allem auf Handlichkeit bei Transport und Montage wert gelegt wurde. Trotzdem wurde die Mü10 im Datenblatt von 1938 als ‘Höchstleistungs-Segelflugzeug’ mit der Gleitzahl 20 ausgewiesen. Der ‘Milan’ hat seit seines Erstfluges 1934 eine wechselhafte und spannende Geschichte erlebt (siehe auch Brütting: ‘Die berühmtesten Segelflugzeuge’). Vor dem Krieg flogen Akaflieger unter anderem die Strecken Hesselberg-Prag (1934), Salzburg-Fara d’Alpago/Italien (195 km; 1937) und Bern-Pallanza/Lago Maggiore (136 km; 1938) auf dem Doppelsitzer. Der Milan erhielt 1934 den Rhön-Konstruktionspreis, 1937 den 1.Preis in der Höhenwertung bei der ISTUS-Tagung (Internationale Studienkommission für Segelflug) mit 2980 Metern über Ausklinkhöhe sowie zahllose Streckenflugpreise. Später wurde das Flugzeug im Deutschen Museum ausgestellt und überlebte dort den 2. Weltkrieg. Weil die wiedergegründete Akaflieg im August 1951 einen Schulungs- und Leistungs-Doppelsitzer brauchte, wurde die Mü10 aus dem Museum geholt und wieder flugklar gemacht. Mit dem ‘Milan’ wurden danach noch weite Streckenflüge unternommen, so auch beim Alpenwandersegelflug 1959. Heute hat die Mü10 ihre endgültige Heimat im Deutschen Museum gefunden.

Spannweite 17,8 m
Flügelfläche
20m²
Streckung
15,6
Flächenbelastung
16,8 kg/m²
Profil

Rüstgewicht
180 kg
Fluggewicht
335 kg
Sinkgeschwindigkeit
0,65 m/s (bei 50 km/h)

 

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